Korrekter Geräteaufbau für eine Luftbeprobung

Die Bilderfolge zeigt einen Prinzipaufbau für eine Luftbeprobung. Der Sammelkopf, Röhrchen, Kartusche oder ähnlich wird immer mit dem Anfang des Vakuumschlauches verbunden. Dieser führt dann zu der Reduzierdrossel ( diese ist auf meinen Pumpen meistens schon fest auf dem Vakuumeingang montiert ) und von dort aus zu der Saugseite der Vakuumpumpe. Die Druckseite der Pumpe wird dann mit dem Luftmengenzähler ( Gaszähler ) verbunden. Wenn ein Flowmeter ( optional ) für die Luftbeprobung benutzt werden soll, so wird dieses an dem Ausgang des Luftmengenzählers angeschlossen.

Es ist ganz wichtig das der Luftmengenzähler nicht in den Unterdruckstrang eingebaut wird da die Zähler nur Druckseitig betrieben werden dürfen um ihre Genauigkeit nicht zu verlieren und bei einem Dichtigkeitstest nicht beschädigt zu werden ! Bei einem Dichtigkeitstest wird ein der Schlauchanfang fest verschlossen und Zählerstand des Luftmengenzählers vermerkt. Jetzt die Pumpe 15 Minuten laufen lassen und anschließend den Zählerstand kontrollieren. Er darf sich nicht verändert haben, ansonsten liegt irgendwo eine Undichtigkeit im System und das Ergebnis der Luftbeprobung würde verfälscht werden. Bei dem Dichtigkeitstest liegt im Vakuumstrang das maximale Pumpenvakuum an, das schnell mal –900 mbar erreichen kann. Bei dieser Druckdifferenz würde der Balg im Luftmengenzähler zerstört werden. Dieser kann maximal 100 mbar ab und ist daher immer abluftseitig und ohne Gegendruck zu betreiben ! 

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